Cross-Motorradreifen kaufen: die wichtigsten Punkte auf einen Blick
Das ist, was du wissen musst, bevor du auf die Strecke gehst:
- Wähle die richtige Compound: Sand verlangt nach hohen, offenen Nocken; Hardpack verlangt nach kürzeren, stabilen Nocken.
- Prüfe deine Felgenmaße: Motocross nutzt meist einen 19 inch Hinterreifen, Enduro fährt auf 18 inch Felgen.
- Halte den Reifendruck niedrig: Fahre zwischen 1,0 und 1,4 Bar, um den optimalen Reifenaufstand und die Grip zu erzielen.
- Ersetze rechtzeitig: Warte nicht, bis die Nocken reißen; abgerundete Ecken bedeuten bereits einen erheblichen Leistungsverlust.
- Wähle eine gute Marke: Wir schwören auf die Dunlop Geomax, Michelin Starcross en Pirelli Scorpion.
Dunlop Geomax, Michelin Starcross oder Pirelli Scorpion: Welche wählst du?
Kein Reifen glänzt auf allen Untergründen. Deshalb richtest du deine Wahl nach den Strecken aus, auf denen du am meisten fährst. Die Dunlop Geomax-Serie ist der absolute Favorit im MXGP und glänzt durch die vorhersehbare Grip in Kurven. Suchst du einen Reifen mit einem extrem stabilen Karkas und Nocken, die auf härteren Strecken nicht einfach reißen? Dann ist die Michelin Starcross (wie die Starcross 6) deine beste Option.
Für Fahrer, die maximale Traktion in tiefen Sandrillen oder Schlamm suchen, bietet die Pirelli Scorpion MX Soft bietet eine sehr starke Grip durch seine Schuhwirkung. Wir empfehlen, mit Vorder- und Hinterreifen desselben Marken zu fahren, um eine neutrale Balance im Motorrad zu erzielen.
Sand, Intermediate oder Hardpack: Richte dein Profil nach der Strecke aus
In den Niederlanden und Belgien kommst du nicht um schwere Sandstrecken herum, wie in Lommel oder Lierop. Hier brauchst du einen Reifen mit weicher Compound und hohen, weit auseinander stehenden Nocken. Dieses offene Profil sorgt dafür, dass der Sand direkt weggeschleudert wird und sich der Reifen selbst reinigt.
Fährst du auf härteren Lehmstrecken oder wechselnden Untergründen? Wähle dann einen Intermediate-Reifen. Diese Allrounder haben zusätzliche Stütznoppen an der Seite, um zu verhindern, dass die Nocken auf harten Stellen umknicken. Verhindere, dass du mit einem Sandreifen auf einer harten, steinigen Strecke fährst. Du ziehst die Nocken binnen einer Stunde heraus.
Montage und Passgenauigkeit: Vermeide die größten Fehler in der Werkstatt
Nichts ist ärgerlicher als ein Reifen, der nicht auf deine Felge passt oder an deiner Hinterradbrücke stoßt. Stell daher zuerst dein Motorrad stabil auf eine stabile motorbok und nutze immer unsere partsfinder um die genaue Maße für deine Marke, Modell und Baujahr zu finden. Ein 110/90-19 Hinterreifen ist der Standard für eine 250cc 4-Takt, während eine 450cc oft auf einem breiteren 120/80-19-Reifen steht.
Achte auch auf den Typ: Unsere Crossreifen sind Tube Type (TT), was bedeutet, dass du immer einen binnenband oder eine Mousse montieren müssen. Nutze bei der Montage genügend Reifenfett und prüfe deinen Felgensitz, um zu verhindern, dass die Speichen deinen Schlauch durchstechen. Alle diese praktischen Hilfsmittel findest du bei unseren banden-accessoires.